Ministerin informiert sich über Frostschäden in den Weinbergen

Die jüngsten Nachtfröste Mitte Mai haben in einigen Lagen Weinfrankens den Reben deutlich zugesetzt. Während einige Winzer mit einem blauen Auge davonkamen, registrierten andere bis zu 80 Prozent Verlust. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) und der Fränkische Weinbauverband wollen sich am Dienstag (11.00 Uhr) an der Mainschleife bei Volkach (Landkreis Kitzingen) ein Bild von den Schäden machen. Aufzeichnungen der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) seit 1968 bestätigen ein immer früheres Austreiben der Reben - Spätfröste bis Mitte Mai sind allerdings weiter keine Seltenheit.


Für die Winzer steigt der Druck, sich mit neuen Anbaukonzepten oder Technik dem Klimawandel zu stellen. Die LWG testet seit Jahren Schutzmethoden gegen Frostschäden. «Ein Universalmittel gibt es leider nicht», sagte LWG-Agraringenieur Georg Bätz, Leiter des Instituts für Weinbau und Oenologie.

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