Land startet Foerderprogramm fuer kleine Balkonkraftwerk

Bauernpraesident sieht Branche vor enormen Herausforderungen

Die Brandenburger Landwirte sehen sich angesichts von Energie- und Klimakrise sowie neuen EU-Verordnungen vor enormen Herausforderungen. «Der Schuh drückt an jeder Stelle, das erschlägt die Betriebe», sagte Landesbauernpräsident Henrik Wendorff der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag am Rande einer Klausurtagung unter anderem mit Agrarminister Axel Vogel (Grüne). Thema war auch die neue EU-Förderperiode der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Vogel sieht damit viele Fördermöglichkeiten für die Bauern.


Künftig stehen in Deutschland jährlich rund sechs Milliarden Euro an EU-Mitteln für ein nachhaltiges und resilientes Agrar- und Ernährungssystem sowie für attraktive ländliche Räume bereit. Brandenburg stehen mit der GAP bis 2027 für Direktzahlungen rund 330 Millionen Euro zur Verfügung. Für die Förderung im Rahmen des ELER (Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) stehen rund 717 Millionen Euro bis 2027 bereit. An diesem Freitag beschäftigt sich der Bundesrat mit den GAP-Verordnungen.


Der Agrar-und Umweltminister sagte bei dem Treffen, das drängendste Problem sei die wirtschaftliche Situation der Landwirtschaftsbetriebe. Sie lebten derzeit oft von ihrer Substanz. Aufgabe sei es nun, in der neuen EU-Förderperiode soviel Geld wie möglich nach Brandenburg zu holen. Das Ministerium unterstütze dabei.

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